xTool Materialien: Der komplette Guide zu getesteten Lasermaterialien

Atomm
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Veröffentlicht 2026/08/27
Sechs von xTool getestete Lasermaterial-Familien: Holz, Vinylfolie, Glas, Leinwand, eloxiertes Metall und Schiefer
Der xTool Materialkatalog umfasst 13 Familien, von Pappelsperrholz bis K9-Kristall.

Wer nach xTool-Materialien sucht, bekommt drei verschiedene Fragen durcheinandergewürfelt zurück. Was kann ein xTool-Laser tatsächlich schneiden oder gravieren? Welches Material verkauft xTool wirklich? Und was ist das "xTool Selected"-Siegel auf der Verpackung eigentlich wert?

Das sind verwandte, aber unterschiedliche Fragen – und wer sie vermischt, landet schnell mit einer Platte, die die eigene Maschine gar nicht verarbeiten kann.

Dieser Guide klärt sie einzeln. Zuerst die ehrliche Fähigkeitsliste, aufgeteilt nach Lasertyp, denn eine Diodenmaschine und eine Fasermaschine überschneiden sich bei Metall kaum. Dann der offizielle Katalog, Familie für Familie, mit echten Produktbeispielen.

Danach, was xTool Selected in der Praxis bringt: an echten Maschinen erfasste Leistungs-, Geschwindigkeits- und Durchgangswerte sowie ein QR-Code, der den Laser für dich konfiguriert. All das stammt aus dem Materials Lab, wo diese getesteten Einstellungen veröffentlicht werden.

Das Wichtigste in Kürze

  • xTool-Laser schneiden Holz, Sperrholz, MDF, Acryl, Leder, PU, Stoff, Filz, Papier, Karton, Kork und Laserstempel-Gummi. Metall, Glas, Stein, Keramik und beschichtetes Trinkgeschirr werden graviert oder markiert, nicht geschnitten.
  • Der Lasertyp bestimmt die Materialliste weit stärker als die Wattzahl. Eine Diode markiert eloxiertes und beschichtetes Metall, aber kein blankes Stahlblech; ein Faser- oder Infrarotmodul markiert blankes Metall; CO2 deckt die breiteste Palette an organischen Materialien ab.
  • "xTool Selected" ist keine Qualitätsstufe. Es bedeutet, dass das Material im xTool-Labor getestet wurde und deshalb erfasste Leistungs-, Geschwindigkeits- und Durchgangswerte je Maschinenmodell mitbringt, plus einen QR-Code, den kameraausgestattete Maschinen zur Selbstkonfiguration einscannen.
  • Wo xTool keine Daten hat, hält der Community-Tab im Materials Lab Einstellungen bereit, die Maker selbst auf Fremdmaterial ermittelt haben. Unverifiziert, aber oft der einzige vorhandene Wert.

Was "xTool Materials" wirklich bedeutet

Im Materials Lab ist das Material in drei Tabs einsortiert, und der Unterschied zwischen ihnen dreht sich ausschließlich um Parameter. Nicht um Preis, nicht um Qualität, nicht darum, wer die Platte hergestellt hat.

TabWas er enthältGetestete Einstellungen?QR-Auto-Setup?
Official
(xTool Selected)
Material, das xTool verkauft und im eigenen Labor getestet hatJa – Leistung, Geschwindigkeit und Durchgänge je Maschinenmodell, mit Datum der letzten AktualisierungJa, bei kameraausgestatteten Modellen
CommunityEinstellungen, die Maker selbst auf beliebig beschafftem Material ermittelt habenJa, aber selbst gemeldet und unverifiziertNein
AccessoriesAllgemeines Zubehör und Halterungen sowie Verbrauchsmaterial für die DrucklinieNein – diese wurden nie einer Parametertestung unterzogenNein

Die praktische Konsequenz ist einfach. Im Official-Tab startest du mit einem gemessenen Wert. Bei Community mit einem gemeldeten Wert. Bei Accessories fängst du bei null an und stellst selbst ein.

Alle drei lohnen einen direkten Blick: der Official-Tab für xTool Selected Material mit erfassten Parametern, der Community-Tab für von Makern erfasste Einstellungen auf Fremdmaterial, und der Accessories-Tab für Halterungen, Zubehör und die Verbrauchsmaterialien der Drucklinie.

Deshalb landet ein Laser-Markierspray oder ein Rotationsaufsatz auch unter Accessories statt unter Official. Nützliches Zubehör, aber es gibt keine "richtige Leistung für einen Rotationsaufsatz", die man erfassen könnte.

Materialien, die xTool-Laser schneiden und gravieren können

Aktuell tragen dreizehn Materialfamilien getestete Parameter. Die Zahlen unten spiegeln den aktuellen Stand im Official-Tab wider und ändern sich, sobald neues Material das Labor durchläuft.

Übersicht der 13 von xTool getesteten Materialfamilien mit der Anzahl getesteter Einträge je Familie
Holz, Metall, Leder, Stoff, Papier und Vinyl haben jeweils über 40 getestete Einträge; Glas, Stein und Gummi sind deutlich kleinere Gruppen.

Materialien, die ein Laser vollständig durchschneidet

Alles Organische und Dünne gehört hierher: Pappel- und Birkensperrholz, MDF, Hartholz, Bambus, gegossenes Acryl, Vollnarben- und PU-Leder, Filz, beschichtete Leinwand, Denim, Baumwolle, Kraft- und Shimmer-Karton, Pappe, Kork und Laserstempel-Gummi.

Diese Materialien nehmen Laserlicht gut auf und verdampfen statt zu schmelzen – genau das braucht eine saubere Schnittkante. Holz ist die größte Familie, und das aus gutem Grund: verzeihend, günstig, und die Einstellungen übertragen sich gut zwischen Maschinen. Unser Holz-Auswahlguide geht näher auf Holzarten und Sperrholzklassen ein.

Materialien, die ein Laser markiert, aber nicht schneidet

Metall, Glas, Stein, Schiefer, Keramik und beschichtetes Trinkgeschirr sind alle im Katalog, aber kein Desktop-Laser schneidet sie durch. Was er tut, ist die Oberfläche zu verändern: Stahl anlassen, Glas mattieren, eine Beschichtung abtragen, Kontrast in Schiefer einbrennen.

Das ist weniger eine Einschränkung als der eigentliche Sinn dieser Familien. Ein Schieferuntersetzer oder ein eloxiertes Aluminiumschild braucht eine Oberflächenmarkierung, kein Loch. Die Details dazu findest du separat unter Metall gravieren und Glas gravieren.

Die unklare Mitte: Folien, Silikon und Kunststoffe

Vinyl und Folie ist mit über 40 Einträgen eine große Familie, die Selbstklebefolie, holografisches, Inkjet- und Sublimationsmaterial umfasst. Es schneidet sich hervorragend – solange es kein PVC-Vinyl ist. Gleiches Wort, völlig andere Chemie.

Silikon (22 getestete Einträge: Platten, Uhrenarmbänder, Handyhüllen) graviert gut und verträgt einiges. ABS steht ebenfalls im Katalog, verschmiert aber eher, als sauber zu schneiden – behandle es also als reines Gravurmaterial.

Prüfe das Datenblatt, nicht das Etikett. "Vinyl" im Bastelladenregal kann PVC bedeuten oder auch PET beziehungsweise Polypropylen. Ersteres setzt beim Lasern Chlorwasserstoff frei. Wenn der Anbieter das Polymer nicht nennen kann, behandle es als PVC und lass die Finger davon.

Welche xTool-Maschine für welches Material geeignet ist

Hier passieren die meisten Materialfehler tatsächlich. Man vergleicht die Wattzahl zwischen Maschinen, dabei entscheidet die Wellenlänge über die Materialliste.

Sechs xTool-Lasermaschinen mit ihrem Lasertyp und den jeweils verarbeitbaren Materialien
Sechs aktuelle xTool-Maschinen und die Materialliste, die jeder Lasertyp eröffnet.

Eine 40-W-Diode und eine 40-W-CO2-Röhre sind nicht austauschbar. Die Diode kämpft mit klarem Acryl, weil der Strahl einfach hindurchgeht; der CO2-Laser schneidet es sauber. Keiner von beiden kommt an blanken Edelstahl heran – dafür braucht es eine Faser- oder Infrarotquelle.

LasertypWellenlängeWas er verarbeitetWas er nicht schafft
CO210,6 µmBreiteste organische Palette: Holz, MDF, Acryl (auch klar), Papier, Leder, Stoff, Kork, Gummi. Mattiert Glas und Stein.Blankes Metall
Diode450–455 nmHolz, dunkles Acryl, Leder, Filz, Karton sowie eloxiertes oder lackiertes MetallKlares Acryl, blankes Metall
Faser / MOPA1064 nmBlankes und beschichtetes Metall — Edelstahl, Messing, Aluminium, Titan. MOPA ermöglicht zusätzlich Farbmarkierung auf Stahl.Holz, klare Kunststoffe
Infrarot (IR)1064 nmMetalle und viele Kunststoffe bei moderater Leistung; das übliche Modul für beschichtetes TrinkgeschirrDicke organische Materialien
UV355 nmKaltmarkierung auf Glas, Keramik, Kunststoffen und beschichtetem Metall mit minimalem HitzeschadenSchneiden von dickerem Material

Wegen dieser Aufteilung listet jede Materialkarte im Materials Lab die Maschinenmodelle auf, mit denen tatsächlich getestet wurde, statt eine einzige generische Einstellung anzugeben. Ist dein genaues Modell nicht dabei, ist die nächstähnliche Maschine desselben Lasertyps der sinnvolle Ausgangspunkt.

Wer die Hardware noch nicht gewählt hat, findet im Vergleich CO2 vs. Faser vs. Diode die Abwägungen von der Maschinenseite statt von der Materialseite her. Und ob eine Diode Metall gravieren kann lohnt sich zu lesen, bevor du für Metallarbeiten kaufst.

Was xTool offiziell verkauft

Der offizielle Katalog ist bewusst schmal gehalten. Es ist kein allgemeiner Materialshop, sondern die Menge an Material, das xTool durch Parametertests geschickt hat – jede Platte darin kommt mit hinterlegten Werten. Neben Plattenmaterial führt der Katalog auch fertige Teile – gravierfertige Schmuckrohlinge kommen bereits geschnitten, gebohrt und gleichmäßig veredelt an, sodass nur noch das Gravieren übrig bleibt.

FamilieTypisches offizielles MaterialGetestete Einträge
Holz, Sperrholz & MDFPappelsperrholzplatten, Birkensperrholz, farbige MDF-Platte, Hartholz, Bambus40+
Acryl & KunststoffSpiegelacryl, transluzente Glanzplatte, zweifarbiges und Glitzer-Acryl, Gravurlaminat30+
Metall & eloxiertes Aluminium304er Edelstahlblech, eloxiertes Aluminium, Messing, Metall-Visitenkarten, Kartenhalter40+
Leder & PUVollnarbenrindsleder, Crazy Horse, Nappa, Farbverlauf-PU, laserfähige PU-Notizbücher40+
Stoff & FilzCanvas- und Jute-Tragetaschen, Filzplatte, beschichtete Leinwand, Denim, Baumwolle40+
Papier & KartonShimmer- und Kraftkarton, Grußkartenkuverts, Fotopapier, Pappe40+
Vinyl & FolieHolografisches Inkjet-Etikettenpapier, selbstklebende Folie, Sublimationsfolie40+
Glas & KristallK9-Kristallrohlinge, mattiertes und hitzebeständiges Glas, Trinkgeschirr13
Stein & SchieferSchiefer-Platten, eckige und runde Steinuntersetzer7
SilikonPlatte mit Farbverlauf, Uhrenarmbänder, Handyhüllen22
GummiLaserstempel-Platte3
Keramik, Kork, Magnet & mehrSublimationsbeschichtete Keramik, Korkuntersetzer, selbstklebende Magnetfolie, Braille-Aufkleber-Material16

Gekauft wird im xTool Store — die xTool Selected Materials Seite ist die Ladenseite desselben Katalogs. Die Verfügbarkeit ist nicht in jeder Region gleich, eine im US-Store gelistete Platte ist also nicht zwangsläufig auch in der EU oder Japan vorrätig.

Offizielles Material hat 30 Tage sorgenfreies Rückgabe- und Umtauschrecht, das ausdrücklich auch Bearbeitungsfehler und verschnittene Platten abdeckt. Das zählt mehr, als es klingt, wenn du dich an ein neues Material herantastest.

Was "xTool Selected" wirklich bedeutet

xTool Selected ist das Siegel auf offiziellem Material, und es lohnt sich, genau zu sein, was es eigentlich zertifiziert. Es behauptet nicht, das Holz sei besseres Holz. Es besagt, dass das Material vermessen wurde.

Erklärung des xTool Material-QR-Codes mit farbigen Acrylplatten, die jeweils einen scanbaren Code tragen
Jede xTool-Selected-Packung trägt einen QR-Code, der die getesteten Parameter an die Maschine übergibt.

Der QR-Code auf der Packung

Kameraausgestattete Maschinen scannen den Code und laden die getesteten Leistungs-, Geschwindigkeits- und Durchgangswerte für genau dieses Material und diese Dicke. Du legst die Platte ein, scannst, und die Maschine stellt sich selbst ein.

Modelle ohne Kamera — F1, S-Serie, M1 Ultra und D-Serie — beziehen dieselben Einstellungen stattdessen von der Materialseite und übertragen sie an xTool Studio oder XCS. Gleiche Werte, ein zusätzlicher Schritt.

Die Zahlen hinter dem Siegel

Infografik mit über 800 erfassten Material-Parametersätzen und über 10.000 Parameter-Effektvorschauen
Ein einzelnes Material kann hunderte getestete Kombinationen tragen, jeweils eine pro Maschinenmodell und Materialstärke.

Ein einzelnes xTool-Selected-Material kann bis zu 336 getestete Kombinationen enthalten, da jede für ein bestimmtes Maschinenmodell, eine Dicke, Leistung, Geschwindigkeit und Durchgangszahl steht. Über den gesamten Katalog kommen so über 800 Parametersätze und mehr als 10.000 Effektvorschauen zusammen.

Jedes Material zeigt außerdem das Datum der letzten Parameteraktualisierung. Das ist das Feld, das du vor dem Vertrauen in einen Wert prüfen solltest — ein zwei Jahre alter Eintrag für eine Maschine mit zwischenzeitlichen Firmware-Änderungen verdient zuerst einen Testschnitt.

Was das Siegel nicht bedeutet

Es bindet das Material nicht an xTool-Hardware. Sperrholz ist Sperrholz und eloxiertes Aluminium ist eloxiertes Aluminium, also schneidet ein Glowforge oder ein OMTech dieselbe Platte genauso gut.

xTool-spezifisch sind die erfassten Einstellungen. Bei einer anderen Marke zuerst den Lasertyp abgleichen, dann die ungefähre Wattzahl, und dann ein kleines Testraster fahren, bevor du eine ganze Platte einsetzt. Unser Guide zum Testen von Geschwindigkeit und Leistung zeigt, wie man dieses Raster aufbaut.

Wenn xTool es nicht getestet hat: Community-Einstellungen

Der offizielle Katalog umfasst ein paar hundert Materialien. Das Material, das Maker tatsächlich kaufen, ist praktisch unbegrenzt, und kein Hersteller erfasst Lasereinstellungen für eine zufällige Birkenplatte vom Baumarkt um die Ecke.

Genau diese Lücke füllt der Community-Tab. Maker veröffentlichen Material, Maschine, Dicke und die exakten Werte, auf die sie gekommen sind — mittlerweile über 2.000 Einträge. So sieht ein solcher Eintrag in der Praxis aus.

Geschwindigkeits- und Leistungs-Testraster, graviert in Birkensperrholz, das den nutzbaren Bereich zeigt
Ein Eintrag für 3/16" (4,5 mm) Birkensperrholz: xTool S1, gravieren, 1 Durchgang, 300 mm/s bei 50 % Leistung. 3/16" (4,5 mm) Birkensperrholz →

Beachte, was der Eintrag liefert: nicht "Birkensperrholz funktioniert", sondern eine Dicke, eine Maschine, ein Arbeitsschritt und drei Zahlen. Das ist der Unterschied zwischen einer Einstellungsbibliothek und einer bloßen Materialliste.

Golfschwung-Figur, mit einem Faserlaser in eine Messingmünze geprägt
Messing, geprägt auf einem xTool F1 Ultra bei 900 mm/s und 90 % Leistung über 2 Durchgänge. Messingmünze →

Messing ist ein gutes Beispiel dafür, warum Community-Daten zählen. Es ist blankes Metall, braucht also eine Faser- oder IR-Quelle, und der Münzrohling, den ein Maker kauft, entspricht nie exakt dem Testmaterial im Labor.

Monogramm, graviert in die Seite eines mattierten grünen Glaskelchs
Mattiertes Glas, graviert auf einem xTool F1 Ultra bei 40 mm/s und 40 % Leistung über 2 Durchgänge. Mattiertes Klarglas →

Glas ist die Familie, bei der Community-Einträge am meisten helfen, weil Dicke, Krümmung und Beschichtung das Ergebnis stark verschieben und der offizielle Bestand nur 13 Einträge tief ist.

Behandle Community-Werte als starken Ausgangspunkt, nicht als Spezifikation. Sie wurden von einer Person an einer Platte ermittelt, ersparen dir aber trotzdem den Großteil des Herumprobierens.

Materialien, die niemals in einen xTool gehören

Manche Materialien sind kein Einstellungsproblem. Kein Leistungswert macht sie sicher, denn der Fehlerfall ist giftiges Gas oder Feuer, kein schlechter Schnitt.

Warnhinweis mit sechs Materialien, die niemals gelasert werden dürfen, mit jeweiliger Begründung
Diese sechs sind bei jedem Laser harte No-Gos, unabhängig von Wattzahl oder Absaugung.

PVC ist der Paradefall. Sein Chlorgehalt wird unter dem Strahl zu Chlorwasserstoffgas, das giftig ist einzuatmen und die Maschine von innen heraus korrodiert. Der Schaden ist kumulativ und unsichtbar, bis etwas ausfällt.

Polycarbonat ist der häufigste ehrliche Irrtum, weil es im Regal genau wie Acryl aussieht. Es nimmt den Strahl schlecht auf, vergilbt, verkohlt und brennt, statt zu schneiden. Steht auf der Platte "Lexan", ist es Polycarbonat.

Der Rest der Liste folgt demselben Prinzip: unbekannte Beschichtungen, Glasfaser- und Kohlefaser-Verbundstoffe sowie PTFE setzen alle etwas frei, das man nicht im Raum haben will. Details dazu findest du unter welche Dämpfe verschiedene Materialien beim Lasern abgeben, und die umfassendere Liste sicherer Materialien lohnt sich zu lesen, bevor du etwas Unbekanntes kaufst.

So findest du das richtige xTool-Material

Vom Vorhaben aus zu denken statt vom Katalog aus bringt dich meist schneller ans Ziel. Ein paar typische Ausgangspunkte:

Neu bei Lasern und will noch heute ein Ergebnis. Pappel- oder Birkensperrholz in 1/8" (3 mm). Läuft auf jedem Maschinentyp, die getesteten Einstellungen sind dicht gestaffelt, und eine verkohlte Platte kostet fast nichts. Untersetzer, Schilder und Boxen gehören alle hierher.

Verkauft personalisierte Geschenke. Schieferuntersetzer und eloxierte Aluminiumschilder liefern hohen Kontrast fast ohne Aufwand, und beide werden graviert statt geschnitten, was den Durchsatz hoch hält. Nur sieben Schiefer-Einträge sind getestet, doch Schiefer ist ein ungewöhnlich gleichmäßiges Material.

Wenn etwas Transparentes gefragt ist, ist gegossenes Acryl auf einem CO2-Gerät der verlässliche Weg — eine Diode kämpft mit klarem Material, egal wie du sie einstellst. Und wer blanken Edelstahl oder Messing markieren will, für den ist nicht das Material die Frage, sondern der Laser: Faser, MOPA oder ein IR-Modul.

Arbeitet mit vom Kunden mitgebrachtem Material. Zuerst das Polymer oder die Beschichtung bestimmen, dann im Community-Tab danach suchen. Hat es noch niemand erfasst und kann der Lieferant nicht sagen, worum es sich handelt, den Auftrag lieber ablehnen als raten.

Fahre bei jedem neuen Material ein Testraster, getestet oder nicht. Zehn Minuten und ein Materialrest sind günstiger als eine ruinierte Platte, und man erfasst damit die Variablen, die keine Datenbank abbilden kann — deine Absaugung, der Zustand deiner Linse, das Alter deiner Diode. Ein Kerf-Offset-Test lohnt sich immer dann, wenn Teile ineinandergreifen müssen.

Fazit

Am sinnvollsten denkt man bei xTool-Materialien in zwei getrennten Produkten. Da ist das physische Material, das nichts Besonderes ist und das jeder Laser des passenden Typs verarbeiten kann. Und da sind die dazugehörigen Parameterdaten — der Teil, für den man beim Kauf von offiziellem Material eigentlich bezahlt.

Hat deine Maschine eine Kamera, entfällt der Einrichtungsschritt durch den QR-Workflow komplett. Hat sie keine, startest du trotzdem von einem gemessenen Wert statt von einer Forenschätzung. Und deckt der Katalog dein Material nicht ab, hilft meist die Community-Bibliothek weiter.

Zwei benachbarte Seiten lohnen einen Blick, wenn deine Arbeit beide Seiten des Labors betrifft: der Hub für Druckmaterialien und Zubehör für UV-, DTF- und Siebdruck-Verbrauchsmaterial, sowie die kombinierte Übersicht Laser- und Druckmaterialien, falls unklar ist, welchen Weg ein Auftrag nimmt.

Häufig gestellte Fragen zu xTool-Materialien

Welche Materialien können xTool-Maschinen schneiden?

Holz und Sperrholz, MDF, gegossenes Acryl, Leder und PU, Stoff und Filz, Papier und Karton, Kork, Laserstempel-Gummi und PVC-freie Folien lassen sich alle durchschneiden. Metall, Glas, Stein und Keramik werden graviert statt geschnitten. Was deine Maschine davon kann, hängt vom Lasertyp ab, und jede Materialkarte listet die Modelle, mit denen sie getestet wurde.

Was ist xTool-Selected-Material?

Es ist xTools eigenes getestetes Material. Das Siegel bedeutet, dass das Material im xTool-Labor durchlaufen wurde und deshalb erfasste Leistungs-, Geschwindigkeits- und Durchgangswerte je Maschinenmodell, ein Datum der letzten Aktualisierung sowie einen QR-Code auf der Packung mitbringt. Es ist eine Aussage über die Daten, keine Qualitätsstufe für das Material selbst.

Kann ich xTool-Selected-Material auf einem Glowforge oder einer anderen Marke verwenden?

Ja. Die Platte ist gewöhnliches Sperrholz, Acryl oder eloxiertes Aluminium, und keine Maschine erkennt, wo du sie gekauft hast. Nur die Einstellungen sind xTool-spezifisch, da sie auf xTool-Hardware gemessen wurden. Gleiche zuerst den Lasertyp ab, dann die ungefähre Wattzahl, und fahre dann ein kleines Testraster, bevor du eine ganze Platte einsetzt.

Kann eine xTool-Diode Metall gravieren?

Kein blankes Metall. Eine Diode kann eloxiertes Aluminium, lackiertes oder pulverbeschichtetes Metall sowie mit Laser-Markierspray behandeltes Metall markieren, weil sie in jedem Fall eine Oberflächenschicht abträgt oder mit ihr reagiert. Für blanken Edelstahl, Messing oder Titan brauchst du eine Faser-, MOPA- oder Infrarotquelle.

Wie aktuell sind die getesteten Einstellungen?

Jede Materialseite zeigt das Datum der letzten Parameteraktualisierung — das solltest du prüfen, bevor du einem Wert vertraust. Maschinen erhalten Firmware-Updates und Diodenmodule altern, daher ist ein älterer Eintrag eher ein guter Ausgangspunkt als eine Garantie. Ein kurzer Testschnitt auf einem Reststück klärt es in beide Richtungen.

Was ist der Unterschied zwischen Official und Accessories im Materials Lab?

Official ist die getestete Auswahl: jeder Eintrag hat erfasste Parameter je Maschinenmodell und eine scanbare Verpackung. Accessories umfasst alles, was nie durch Parametertests gelaufen ist, einschließlich Halterungen, Rotationsaufsätzen, Markierspray und den Verbrauchsmaterialien der Drucklinie wie Siebdruckfarben und DTF-Sets. Alles nützlich, aber dort stellst du die Einstellungen selbst ein.

Starte mit einer getesteten Einstellung, nicht mit einer Vermutung

Durchstöbere den von xTool getesteten Materialkatalog nach Familie oder Maschine und sende die erfassten Parameter direkt an deinen Laser.

Inhalt
Was "xTool Materials" wirklich bedeutet
Materialien, die xTool-Laser schneiden und gravieren können
Welche xTool-Maschine für welches Material geeignet ist
Was xTool offiziell verkauft
Was "xTool Selected" wirklich bedeutet
Wenn xTool es nicht getestet hat: Community-Einstellungen
Materialien, die niemals in einen xTool gehören
So findest du das richtige xTool-Material
Fazit
Häufig gestellte Fragen zu xTool-Materialien
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